Outdoor und Nachhaltigkeit (1)

Outdoor & Nachhaltigkeit Ein neues Umweltbewusstsein scheint in der Gesellschaft angekommen zu sein. Ökologisch verantwortungsvoller Konsum ist nicht nur modern, sondern ein Statussymbol geworden. Denn heute ist man “draußen zuhause” (Jack Wolfskin). Man “hört nie auf, zu entdecken” (The North Face). Mit diesem neuen Abenteuergefühl wird jede Menge Geld verdient. Weiterlesen…

Kein Blogeintrag, aber wenigstens neue Fotos

Immernoch nicht wirklich Zeit für’s Bloggen gefunden, aber wenigstens noch ein paar Fotos hochgeladen. Von unserem Südostasien-Urlaub gibt es leider für’s Erste nur ein paar Bilder aus Angkor. Später mehr.

Dafür gibt es jetzt das erste “Indoor”-Album zu sehen. Aber auf irgendeiner Liste irgendwo tief im Internet zählt Streetball bestimmt auch als Outdoorsport…

Bald Eagles beobachten? Im Nest? Live? Kein Problem.

Dank des Raptor Resource Project kann man nun von überall auf der Welt einem Weißkopf-Seeadler-Pärchen live per Webcam beim Ausbrüten ihrer drei Eier zusehen. Das fast zwei Meter breite Nest leigt seit fast vier Jahren in einer Pappel in rund 25 Metern Höhe im US-Bundesstaat Iowa. Das Paar brütet dort seit 2007 regelmäßig. Es gibt zwei Webcams, die das Nest 24 Stunden, sieben Tage in der Woche beobachten.

Der Livestream hat konstant sage und schreibe um die 130.000 Zuschauer. Eaglewatching ist in Iowa eine Art Volkssport und dem aufmerksamen Beobachter wird die Ironie an der Sache nicht entgangen sein: Eine Webcam bringt nicht nur das Nest, sondern auch einen Highway und dutzende anhaltende Pick Up Trucks in die Wohnzimmer der Welt. Von der Straße kann man das Nest auch mit einem Fernglas sehen. Wenn man wilde Vögel beobachten möchte, was kann es da besseres geben, als mit seinem dicken Truck direkt vor’s Nest zu fahren? Weiterlesen…

Neue Fotos: GR20

Vorweg: Wen die Packliste (rund 9kg im Rucksack ohne Verpflegung) oder der Etappenplan interessiert, beides gibt’s hier (pdf).

Wir sind also seit knapp zwei Wochen aus Korsika vom GR20 zurück, und ich bin jetzt endlich dazu gekommen, ein paar Fotos hochzuladen. In Schottland ist mir vor zwei Jahren mein schöner Polfilter für mein Weitwinkel-Objektiv kaputt gegangen und ich habe mich bis vor der Abfahrt erfolgreich gegen mich selbst gewehrt, einen neuen zu kaufen (bei einem Linsendurchmesser von 77m sind die ganz schön teuer). Habe dann aber im Internet ein billiges Angebot für einen Hama-Filter gefunden und den doch noch mitgenommen. War ‘ne Dumme Idee. Scheißteil. Kein Vergleich zu meinem alten, liebgewonnen Original. Naja, am falschen Ende gespart und im wahrsten Sinne des Wortes Lehrgeld bezahlt. ;)

Falls das hier jemand lesen sollte, der ebenfalls überlegt den GR20 zu gehen, zwei kurze Hinweise: In beiden großen Reiseführern (vom Stein- und Rother-Verlag) steht, dass das Zelten in Vizzavona am Bahnhof nicht mehr möglich sei. Zumindest in diesem Jahr war das falsch, hinter dem Bahnhof  war eine ausgeschilderte Zeltmöglichkeit für 5 Euro/Person. Ob das im nächsten Jahr auch noch der Fall ist, weiß ich leider nicht. Was ich aber weiß, und das ist mindestens genauso wichtig, ist dass der alte Dackel beim Refuge de l’Onda gerne an schwedische Zelte pinkelt. Also aufpassen! ;) Weiterlesen…

Neue Fotos: Portraits aus Burkina Faso (2009)

Zurück aus Korsika vom GR20, aber das erste Update gilt trotzdem dem Upload von Fotos aus dem letzten Jahr. Irgendwie muss die Galerie ja langsam mal voller werden.

Mit der Organisation Focus war ich Ende 2009/ Anfang 2010 in der Dorfgemeinschaft Satonévri in  ganz Burkina Faso. Ein unvergesslicher Aufenthalt. Burkina Faso bedeutet übersetzt etwa “Land der Aufrichtigen”. Keine leichte Aufgabe also für Portraitfotos. Ich hab’s trotzdem versucht.

Neue Fotos: Steiermark (2009)

Neue Fotos! Die Bilder einer Tageswanderung in der Steiermark während meines Aufenthaltes in Wien sind jetzt in der Galerie. Freue mich über Kommentare!

Leider war dieses Mal nicht meine DSLR im Gepäck, sondern eine Fertigknipse. Sieht man etwas, aber was soll’s… :)

Neue Fotos: Schottland (2009)

So langsam füllt sich die Fotogalerie. Neu dabei sind jetzt die Bilder aus unserer zweiwöchigen Tour quer durch Schottland. Tolles Land. Grauenhafte Midges. Grauenhaft. Verflixte Mistviecher. Ok, gehört irgendwie dazu wenn man in Schottland unterwegs ist, auch noch im Juli. Aber insgesamt über 100 Bisse nach einer viertelstündigen Pause bei der ich einfach zu faul war, meine Hose wieder richtig runterzukrempeln? Grauenhafte, verflixte Mistiviecher.
Auch toll ist, wenn man von jedem Schotten, den man trifft, gefragt wird, warum man denn nicht zwei Wochen früher gekommen wäre?  Wie schön es gewesen war, erfährt man dann, bis natürlich ausgerechnet genau zu dem Tag, an dem wir angekommen sind. Jeden. Tag. Regen. Regen von unten, von links, von rechts, von vorne und von hinten, meistens alles gleichzeitig. Schön wars! Gerade die Letterewe wilderness. Relativ gut zu erreichen, wunderbare Landschaft und viel Platz, zum Alleinsein. Ok, bis auf die Midgewolken, denn die lassen einen partout nicht allein. Weiterlesen…

GR20 Nord – Packliste und Etappenplan

Am kommenden Freitag, den 27.08., geht es endlich los: Mit dem Auto nachts nach Genua, von dort wird mit der Fähre übergesetzt nach Bastia und dann geht es mit dem Auto weiter nach Calenzana – den Startort des Nordteils des Grande Randonnée 20 auf Korsika. In insgesamt elf Tagen geht es dann von Calenzana nach Vizzavona, via a Muvrella (2148m), Monte Cinto (2706m), Paglia Orba (2525m), Monte Rotondo (2622m) und Monte d’Oro (2389m). Da die Zeit insgesamt leider nur für den Nordteil des GR20 reicht, dachte ich mir, das zumindest alle erreichbaren Gipfel in der Nähe (nicht mehr als einen Tagesmarsch vom GR20 weg) mitgenommen werden müssen…

Insgesamt geht es mit 9320 Gramm auf dem Rücken (gerechnet ohne Kamera und Wasser, Verpflegung wird zum Großteil Martin tragen, weil ich das Zelt+Kocher im Rucksack habe) rund 8700m hoch und 8500m runter, macht grob 17.000 Höhenmeter in elf Tagen auf etwas über 100km Strecke. “Vorfreude” beschreibt nicht annähernd das, was mich seit Monaten von der Diplomarbeit ablenkt… Mir und Martin juckt es richtig unter den Füßen.

GR20-Nord Packliste, GR20-Nord Etappenplan.

Tell It On The Mountain

Im September diesen Jahres wird aller Voraussicht nach die DVD der Doku “Tell it on the Mountain” erscheinen. Es ist eine “documentary full of tall tales and alluring lore from the Pacific Crest Trail.” Gedreht wurde im Jahr 2006, im Trailer zu sehen ist deswegen auch Carsten a.k.a Sauerkraut von fastpacking.de, der damals seinen Thru-Hike aufgrund eines Bandscheibenvorfalls nach rund 1000km abbrechen musste, den PCT dann aber später in einem zweiten Versuch 2008 geschafft hat. Ich glaube von dieser Erfahrung her rührt auch sein besonderes Interesse für Ultraleichtes Trekken – eine Outdoor-“Philosophie” (ich nenne das jetzt einfach mal so), die ihren Ursprung auch in der Thru-Hiker-Szene des PCT hat. Carsten ist übrigens zwei Jahre vorher schon den Appalachian Trail (AT) komplett gewandert (ihm fehlt also nur noch der Continental Divide Trail zur Triple Crown, den er, glaube ich, 2011 versuchen möchte) und darf wohl ohne große Widersprüche als deutsche Version eines personifizierten Lexikons der US-amerikanischen Weitwanderwege gelten. So oder so ähnlich jedenfalls. Wer sich hierzulande für den PCT interessiert, kommt um seinen Blog jedenfalls nicht wirklich herum.

Hier also der vielversprechende Trailer:

Trailer – Tell it on the Mountain from TellitontheMountain on Vimeo.

Ab Minute 02:29 ist auch der wunderbare Crater Lake zu sehen. Weiterlesen…

Neue Fotos: Grand Canyon

Die Fotos vom Grand Canyon sind die letzten des Road-Trips durch den Westen der USA aus dem Jahr 2008. Ok, der Grand Canyon gehört natürlich nicht mehr zur Westküste, aber er war eben unsere letzte Station, bevor es über Portland zurück nach Deutschland ging… Die letzten beiden Bilder zeigen den Freeway vor Las Vegas. Wir mussten unseren Mietwagen dort am Flughafen abgeben und sind dann zurück auf den Strip gelaufen. Ja, das geht. Nein, Amerikaner machen das nicht – sonst gäbe es einen Fußweg.

Übrigens sind viele meiner Fotos vom Grand Canyon mit einer Art sandfarbenen Film überzogen, zumindest sieht es teilweise so aus. Das liegt an dem Smog von Las Vegas und teilweise sogar von Los Angeles, der in’s Landesinnere zieht…

Fest steht auf jeden Fall, dass eigentlich der Pacfic Crest Trail jetzt ganz oben auf der Wunschliste stehen muss. ;)
Wenn ich mich daran erinnere wie vielfältig und wunderschön allein Oregon und der Norden Kaliforniens waren, dann muss das ganze komplett zu Fuß einfach nur unglaublich sein. Mindestens aber muss irgendwann noch eine Gesamtdurchquerung des Grand Canyons her, am Besten vom south zum north rim.

Rückblickend können wir sagen, dass wir durch diesen Roadtrip das Thema Outdoor für uns entdeckt haben… Insofern ein gutes Thema, um auch mit diesem Blog zu beginnen.

Neue Fotos: Big Sur & Redwood National Park

Die neuen Bilder könnt ihr hier anschauen. Hoffe es gefällt…
Der Redwood National Park ist in jedem Fall grandios, selten so einen schönen Wald gesehen. Wer in der Nähe ist: Unbedingt zelten! Irgendwo nahe des Highway 1 ist ein wirklich guter Zeltplatz, zu dem sich alleine schon die Fahrt lohnt (Name ist irgendwas mit Elk wenn ich mich recht erinnere… haben auch mehrere Elche gesehen ;)).
Dort haben wir auch zum ersten mal (sogar live am Lagerfeuer) Blind Pilot gehört. Super Band aus Portland. Album kaufen, jetzt sofort! ;)

Neue Fotos: Crater Lake

Den Link zur Galerie wie immer hier im Blog… :) Der Crater Lake ist ein Kratersee (ach…) des Vulkans Mount Mazama im Süden von Oregon. Es ist mit knapp unter 600m Tiefe der zweittiefste See der USA und besteht nur aus Regenwasser, das sich ungefähr alle 250 Jahre “austauscht”…

Um den See herum, im Crater Lake National Park, gibt es überall auch schöne und kurze Trails mit tollen Aussichtspunkten, von denen man (wie in unserem Fall) einen hervorragenden Blick auf die umliegenden Waldbrände hat. ;)

Neue Fotos: Columbia Gorge & Painted Hills

Hier der Link zu den Fotos
Freue mich über Kommentare und Meinungen!

Die Columbia Gorge war neben Mount Rainier einer der Orte, an dem wir von Portland ausgehend noch vor unserem Roadtrip waren. Die Painted Hills waren allerdings unser erstes Ziel auf dem Weg nach Süden. Beides absolut sehenswerte Orte für die man eigentlich nicht viel Zeit braucht. Die Columbia Gorge ist zwar recht groß, hat uns dafür aber nicht so begeistert wie die Painted Hills, die man auch innerhalb von ein oder zwei Stunden komplett umwandert haben kann. Wenn man in der Nähe ist (ok, eher unwahrscheinlich “zufällig” mitten in Oregon zu sein), sollte man versuchen zum Sonnenuntergang dort zu sein, dann werden die Farben richtig kräftig. Wer eine Panoramakamera sein Eigen nennt: Mitnehmen! ;)

Die vielen Farbschichten haben die Painted Hills übrigens aus ihrer früheren Zeit als Überschwemmungsgebiet in verschiedenen geologischen Zeitaltern (kann man das sagen, geologische Zeitalter? Hm… ). Wie auch immer, die schwarzen Bereiche sind jedenfalls Braunkohle, die helle und rötliche Farbe kommt von verschiedenen Gesteinsarten, und die vielen kleinen Fossilien mittendrin von toten Tieren. Doch noch ‘was gewusst. Immerhin.

Neue Fotos: Mount Rainier

Auch hier wieder der Link zur Fotogalerie
Freue mich über Kommentare und Meinungen!

Wir sind am Mount Rainier zum Devil’s Dream gelaufen, eine kleine Lichtung auf rund 1,500m Höhe in dessen Nähe es ein paar Möglichkeiten zum Zelten gibt. Wirklich toll dort, faszinierende Landschaft. Der Trail führt durch zwei komplett verwüstete Flussbecken, durch die vor ein paar Jahren Schlammlawinen abgingen und riesige Schneisen in den Wald am Hang gerissen haben. Es gibt kurz hinter dem Eingang des Nationalparks eine Infotafel zu dem Thema, wenn ich mich recht erinnere scheint der Mount Rainier ziemlich unter dem Klimawandel zu leiden. Umso spektuakulärer ist jedoch der Trail… Die Wege sind zwar wieder relativ gut ausgebaut, aber Spaß kann macht das Furten der kleinen Bäche in den riesigen Flussbetten schon. ;)

Neue Fotos: Smith Rock

Hier gibt’s den Link zu den Fotos in der Galerie…

Smith Rock ist ein kleiner State Park mitten in der Wüste Oregons und gilt als einer der Geburtsorte des amerikanischen Rock Climbings. Der schroffe Basaltstein lockt daher auf jeden Fall viele Kletterer an, aber der dortige Trail (es gibt, wenn ich mich recht erinnere, nur einen Rundweg) ist so gut ausgebaut, dass das Wandern eher wie ein schöner Spaziergang ist und man die wirklich schöne Landschaft (Zitat Andi: “Man könnte echt glauben, gleich kommt ein Indianer hinter dem nächsten Felsen hervorgesprungen… sieht hier aus wie im Wilden Westen”*) genießen kann. Kleiner Erfahrungsbericht: Mit den Serpentinen direkt anfangen, der Rückweg führt dann schön am Crooked River entlang… Dann versteht man auch rechtzeitig warum einer der berühmtesten Felsen dort den Namen Monkey Face trägt. ;)

*Wer Andi nicht glaubt, dem sei gesagt, dass hier schon ein Film mit John Wayne gedreht wurde. Tja, Diskussion beendet, was?