{"id":1445,"date":"2013-01-23T07:47:21","date_gmt":"2013-01-23T06:47:21","guid":{"rendered":"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/?p=1445"},"modified":"2017-10-16T22:23:16","modified_gmt":"2017-10-16T20:23:16","slug":"daunen-outdoorbranche","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/2013\/01\/23\/daunen-outdoorbranche\/","title":{"rendered":"Daunen in der Outdoor-Branche &#8211; unbequeme Wahrheiten"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-356\" title=\"Outdoor &amp; Nachhaltigkeit\" src=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/special_sustainability3.jpg\" alt=\"Outdoor &amp; Nachhaltigkeit\" width=\"300\" height=\"193\" \/>Winterzeit ist G\u00e4nsezeit. Auf den Weihnachtstisch kommt das Fleisch, in die Jacken und Schlafs\u00e4cke kommen die Daunen. Und jedes Jahr ist die Emp\u00f6rung \u00fcber Stopfmast und Lebendrupf gro\u00df. Eine <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/outdoor102.html\" target=\"_blank\">TV-Reportage des mdr<\/a> \u00fcber die Verarbeitung von Daunen kn\u00f6pft sich heuer die Outdoor-Branche vor. Insbesondere Globetrotter und Patagonia kommen in Erkl\u00e4rungsnot.<!--more--><\/p>\n<p>Vor allem Patagonia hat es dieses Jahr kalt erwischt. Zwar bekommt auch Globetrott sein Fett weg (und reagiert umgehend mit einer <a href=\"http:\/\/www.globetrotter.de\/de\/wir\/presse\/stellungnahme_daune.php\" target=\"_blank\">Stellungnahme<\/a>), aber ausgerechnet die branchenweit f\u00fcr ihre Rolle als \u00d6ko-Pionier bekannte Marken aus Kalifornien steht nun &#8211; schon wieder &#8211; in der Kritik der Tierschutzorganisation <a href=\"http:\/\/www.vier-pfoten.de\/website\/output.php?id=1232&amp;idcontent=4570\" target=\"_blank\">Vier Pfoten<\/a>. Der Vorwurf: Beide Firmen w\u00fcrden in ihren Produkten Daune verarbeiten, die durch Lebendrupf gewonnen wurden. Die Kalifornier weisen die Kritik zun\u00e4chst zur\u00fcck und verweisen darauf, dass sie lediglich Daune aus Mausserrauf beziehen. Fakt ist, Lebendrupf ist in der EU eine Straftat. Mauserrauf hingegen ist erlaubt.<\/p>\n<p>Wo also liegt der Unterschied? Daune gilt grunds\u00e4tzlich als Abfall- oder Nebenprodukt der Gefl\u00fcgelindustrie. Eine Gans, die f\u00fcr die Fleischproduktion gehalten wird, bringt dem Z\u00fcchter durch ihre Daune ein \u00e4u\u00dferst lukratives Zusatzeinkommen. Bei der Daunengewinnung wird grunds\u00e4tzlich zwischen zwei verschiedenen Verfahren unterschieden: Bei Lebendrupf (auch Pusztarupf) werden dem Tier ohne Bet\u00e4ubung die Daunen vom Leib gerupft. <a href=\"http:\/\/www.mdr.de\/fakt\/video34912.html\" target=\"_blank\">Eine blutige Angelegenheit<\/a>, bei der laut Tierschutzverb\u00e4nden auch immer wieder Knochen brechen. Ein Video von Vier Pfoten zeigt die Tierqu\u00e4lerei ungesch\u00f6nt:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"http:\/\/www.youtube.com\/embed\/eiTTNyvvxh4?rel=0\" frameborder=\"0\" width=\"640\" height=\"480\"><\/iframe><\/p>\n<p>Bei Totrupf (auch Schlachtrupf) wird die Daune erst nach der T\u00f6tung gewonnen und ist sozusagen ein nat\u00fcrlicher Teil der Fleischproduktion &#8211; und \u00fcber 90% des weltweiten Daunenaufkommens wird so gewonnen.<\/p>\n<p>Dabei wird klar, dass Lebendrupf aus wirtschaftlicher Perspektive weitaus lohnender ist als Totrupf. Denn eine Gans kann etwa vier Mal gerupft werden, bevor sie geschlachtet wird. Gegen\u00fcber Totrupf erm\u00f6glicht Lebendrupf als Methode der Daunengewinnung dementsprechend etwa vierfache Zusatzverdienste. F\u00fcr die Produzenten wiederum bedeutet es erheblich g\u00fcnstigere Einkaufspreise.<\/p>\n<p>Mauserrauf wiederum, die Methode, auf die sich Patagonia in einer Stellungnahme bezieht, ist zwar Lebendrupf, aber in Deutschland nicht verboten. Der Grund daf\u00fcr ist, dass die V\u00f6gel w\u00e4hrend der Mauserzeit hormonell bedingt Gefieder auf nat\u00fcrlichem Wege absto\u00dfen &#8211; der Lebendrupf f\u00fcr die Tiere also weniger schmerzhaft ist. Tierschutzverb\u00e4nde argumentieren nun jedoch, dass Mauserrauf m\u00f6glicherweise in der b\u00e4uerlichen Kleinproduktion eine Rolle spielt, von der Gefl\u00fcgelindustrie aber weitgehend ignoriert wird. Das ist nachvollziehbar, da im industriellen Produktionsprozess wohl kaum auf die individuelle Entwicklung der Mauserung einzelner Tiere geachtet werden kann.<\/p>\n<p>Das ist, im Kern, der Vorwurf den vier Pfoten an Patagonia richtet. Denn laut der Tierschutzorganisation beruft sich Patagonia auf den Daunenlieferanten &#8220;Allied Feather &amp; Down Corporation&#8221;. Dieser kauft bei Rohdex, einem deutschen Gro\u00dfh\u00e4ndler, welcher wiederum Daunen aus Lebendrupf bezieht.<\/p>\n<p>Denn das die Grenze zwischen Mauserrupf und Tierqu\u00e4lerei schwimmend verl\u00e4uft, hat vier Pfoten mit einem mit versteckter Kamera gefilmten Video gezeigt.<\/p>\n<p>Allerdings wird Vier Pfoten und FAKT kritisiert, nicht sorgf\u00e4ltig recherchiert sowie dem heimlich gefilmten Daunenh\u00e4ndler, der Karl Sluka GmbH, keine M\u00f6glichkeit zu einer Stellungnahme gegeben zu haben. Denn Globetrotter selbst liegt eine schriftliche Best\u00e4tigung des H\u00e4ndlers vor, dass in den betroffenen Kaikkialla-Jacken \u201eMars\u201c und \u201eMaija\u201c weder Daunen aus Totrupf noch von Stopfleberg\u00e4nsen verarbeitet wurde. Auf der <a href=\"http:\/\/www.facebook.com\/globetrotter.de\" target=\"_blank\">Facebook-Page<\/a> von Globetrotter ist dar\u00fcber hinaus zu lesen, dass die Jacken aus dem Sortiment genommen werden (im Bericht des mdr-Magazins FAKT war die Meru Moskau zu sehen).<\/p>\n<p>In einer Pressemitteilung, die <a href=\"http:\/\/www.globetrotter.de\/de\/beratung\/media\/daunepatagonia.pdf\" target=\"_blank\">Globetrotter<\/a> vorliegt, wirft Patagonia Vier Pfoten sogar Desinformation vor. Dort hei\u00dft es: &#8220;Patagonia verwendet (&#8230;) nur G\u00e4nsedaune, die ausschlie\u00dflich aus der Fleischerzeugung stammt, bei der Daune als Nebenprodukt anf\u00e4llt. In diesem Zusammenhang hat Patagonia seinen Lieferanten sogar einen individuellen Zertifizierungsprozess entwickeln lassen, der sicherstellt, dass G\u00e4nsedaune f\u00fcr Patagonia-Produkte in keinem Fall durch Lebendrupf gewonnen wird. Ab der Winterkollektion 09\/10 entsprechen die G\u00e4nsedaunen in Patagonias Daunenprodukten dieser Zertifizierung.&#8221;<\/p>\n<h3>Daunen in der Outdoor-Branche<\/h3>\n<p>F\u00fcr Produzenten und H\u00e4ndler der Outdoor-Branche wie Patagonia oder Globetrotter, die in der Reportage des mdr kritisiert wurden, spielen Daunen eine wichtige Rolle. Ein Daunenschlafsack bspw. wiegt rund ein Drittel weniger als ein vergleichbares Modell mit Kunstfaserf\u00fcllung und viel kleiner verpackbar. Luft ist zudem der beste Isolator. Keine Kunstfaser erreicht bisher die Isolationsf\u00e4higkeit der von der Natur perfektionierten Daune. Dar\u00fcber hinaus steigt die W\u00e4rmeleistung der Daune in der Regel mit der Gr\u00f6\u00dfe des Vogels, denn gr\u00f6\u00dfere V\u00f6gel bekommen gr\u00f6\u00dfere Daunen. Ein weiterer wichtiger Faktor in diesem Zusammenhang ist die Herkunft des Vogels: Je k\u00e4lter die Region, desto hochwertiger die Daune.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1454 alignleft\" title=\"Daune\" src=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/Daune.jpg\" alt=\"\" width=\"240\" height=\"250\" \/>Die meisten Daunen kommen heutzutage aus China, direkt gefolgt von der EU. In China werden die G\u00e4nse jedoch bereits nach zw\u00f6lf Wochen geschlachtet, in Europa erst nach bis zu 20 Wochen. Die meisten qualitativ hochwertigen Daunen werden also von europ\u00e4ischen G\u00e4nsen gewonnen. Dabei gibt es eine interessante Entwicklung: Innerhalb der EU sinkt der G\u00e4nsekonsum, die Nachfrage nach Daunen ist in den letzten Jahren im Zuge des Booms der Outdoor-Branche jedoch rapide gestiegen. Chinesische ist mittlerweile teurer als osteurop\u00e4ische Daune. In China ist Daune in den letzten Jahren so popul\u00e4r geworden, dass sogar Jacken zur Selbstbef\u00fcllung verkauft werden.<\/p>\n<p>Was die rasant steigende Nachfrage nach Daunen f\u00fcr einen Druck auf Gefl\u00fcgelproduzenten auswirkt wird klar, wenn man wei\u00df, dass f\u00fcr einen durchschnittlichen Drei-Jahreszeiten-Schlafsack Daunen von rund 80 G\u00e4nsen ben\u00f6tigt werden. F\u00fcr den Konsumenten sind dabei zwei Dinge wichtig. Erstens: Es gibt kein branchen\u00fcbergreifendes, unabh\u00e4ngiges G\u00fctesiegel f\u00fcr Daunen aus Totrupf. Zweitens: Die Bauschkraft der Daunen gibt Auskunft \u00fcber die Isolationsleistung in Relation zum Volumen. Je h\u00f6her der Kubikzoll pro Unze Daune (im Englischen cubic inches per ounce, kurz cuin), desto besser. Die cuin-Werte sind in den letzten Jahren stark gestiegen. Gleichzeitig hei\u00dft es bei Produzenten, dass die hochwertigsten Daunen von \u00e4lteren Tieren durch Lebendrupf gewonnen werden.<br \/>\nFAKT behauptet weiterhin, Daunen aus Lebendrupf w\u00e4ren auch im Endprodukt noch erkennbar. Die Branche widerspricht. Kein Experte k\u00f6nnte nach der Verarbeitung noch Daunen aus Lebendrupf von Daunen aus Totrupf unterschreiben. Das sei lediglich vor der Verarbeitung m\u00f6glich.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Im <a href=\"http:\/\/www.outdoorseiten.net\/wiki\/Daune#Verwendung_in_Schlafs.C3.A4cken\" target=\"_blank\">Wiki der Outdoorseiten<\/a> findet sich eine lange Liste mit Informationen \u00fcber Outdoor-Marken und deren Daunenherk\u00fcnfte und Rupfmethoden. Dennoch muss angemerkt werden, dass die meisten Informationen lediglich Selbstausk\u00fcnfte der Hersteller sind. Gleichzeitig wird in den <a href=\"http:\/\/www.outdoorseiten.net\/forum\/showthread.php?47494-Lebendrupf-%28Produkte-aus-Daune%29\" target=\"_blank\">Foren<\/a> dar\u00fcber diskutiert, ob es legitim ist, dass ausgerechnet eine Firma der Outdoor-Branche, die vergleichsweise viel f\u00fcr Umweltschutz tut, derart attackiert wird. Von einer Hetzjagd ist die Rede. Fest steht: Keine andere Branche profitiert so sehr von der neuen \u00d6ko-Welle, und keine andere Branche wirbt so sehr mit ihrem vermeintlichen \u00d6ko-Image.<\/p>\n<p>Umso beunruhigender ist es, dass Hersteller einer Branche, die seit Jahrzehnten Erfahrungen mit Daunenprodukten sammelt, schlichtweg keinerlei Ahnung \u00fcber Herkunft und Produktionsweise der Daunen haben soll.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.thedownproject.me.uk\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-1448\" title=\"Mountain Equipment Down Codex\" src=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/mountain_equipment_down_codex.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"130\" srcset=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/mountain_equipment_down_codex.jpg 640w, http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/mountain_equipment_down_codex-300x60.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Positiv soll daher an dieser Stelle Mountain Equipment hervorgehoben werden. Die Engl\u00e4nder haben eigeninitiativ eine Best Practice entwickelt, die hoffentlich Schule macht und das Problem der fehlenden Daunenzertifizierung umgeht. Mit dem firmeneigenen Down Codex soll sichergestellt werden, dass keine Daune aus Lebendrupf den Weg in die Produkte findet.<\/p>\n<p>Dazu hat Mountain Equipment zun\u00e4chst klar Richtlinien formuliert, deren Einhaltung von den Daunenlieferanten eingefordert wird. Haben sich die Lieferanten einverstanden gekl\u00e4rt, wurde mit Hilfe eines unabh\u00e4ngigen Partners ein Auditierungsprozess begonnen, der die Einhaltung der Richtlinien \u00fcberpr\u00fcfen und sicherstellen soll.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Hindernis f\u00fcr eine branchenweite Zertifizierung von Daunen ist die bereits erw\u00e4hnte Tatsache, dass sie ein Abfallprodukt der Fleischindustrie sind. Schlachth\u00e4user werden jedoch in der Regel von unterschiedlichen Farmen aus verschiedenen L\u00e4ndern beliefert. Der Wertsch\u00f6pfungskette hier zur\u00fcckzuverfolgen ist eine Herausforderung. Mountain Equipment geht dennoch stichprobenartig sowohl in die Schlachth\u00e4user als auch in einzelne Farmen, um grundlegende Kontrollen durchzuf\u00fchren. Eine 100%ige Sicherheit scheint jedoch derzeit nahezu unerreichbar.<\/p>\n<h3>Das eigentliche Problem wird nicht thematisiert<\/h3>\n<p>Die Diskussion wirkt jedoch bei genauerem Hinsehen etwas undurchdacht. Mit keiner Silbe soll heirmit angedeutet werden, dass die Kritik an Lebendrupf nicht berechtigt w\u00e4re. Die Emp\u00f6rung ist verursacht jedoch lediglich eine klassische Stellvertreterdebatte. Die Problematik des Lebendrupf ist nicht das Problem an sich, nur ein Symptom. Genau wie bei der immer wiederkehrenden Kritik an der Haltung von Merinoschafen und der Gewinnung von Merinowolle geht es im Kern um etwas Gr\u00f6\u00dferes, etwas Komplexeres. Auch Kunstfaser kann keinesfalls als umweltfreundlich bezeichnet werden &#8211; es ist ein Erd\u00f6lprodukt. Es geht also grunds\u00e4tzlich um unser Konsumverhalten und unsere teilweise widerspr\u00fcchlichen Anspr\u00fcche.<\/p>\n<p>Einerseits m\u00f6chten wir hochfunktionelle Jacken, top verarbeitet, zu teuer darf es nicht sein und modisch muss es auch noch sein. Andererseits aber wollen wir nicht wahrhaben, dass diese Erwartungshaltung an die Produzenten viele der Probleme erst verursacht. Wir wehren und mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen dagegen, den Elefanten im Raum thematisieren zu m\u00fcssen: Eine industrielle Massenproduktion von nat\u00fcrlichen G\u00fctern wie Wolle, Daune, oder auch Fleischwaren wird erst durch absurde und auf Effizienz getrimmte Praktiken m\u00f6glich, bei denen das Tier selbst kaum noch eine Rolle spielt.<\/p>\n<p>Nun ist es nat\u00fcrlich dennoch wichtig und sinnvoll, sich innerhalb dieses Rahmen f\u00fcr bessere Produktionsbedingungen einzusetzen. Aber authentisch ist diese Kritik nur, wenn sie mit dem ehrlichem Nachdenken \u00fcber das eigene Konsumverhalten Hand in Hand geht. Finde ich es nicht in Ordnung, dass das leckere Brathendl, mit Antibiotika vollgestopft, dank moderner Genzucht nach nur einem Monat von 40 Gramm nach dem Schl\u00fcpfen auf 1,5 Kilogramm angewachsen und somit schlachtreif ist, so muss ich von der Erwartung zur\u00fccktreten, an jeder Ecke ein frisches Hendl kaufen zu k\u00f6nnen. Vor 50 Jahren brauchte ein Huhn noch doppelt so lange, bis es ausgewachsen war. Vor 50 Jahren schlachtete die Menschheit allerdings auch nur sechs Milliarden H\u00fchner im Jahr. <a href=\"http:\/\/sz-magazin.sueddeutsche.de\/texte\/anzeigen\/34981\/\" target=\"_blank\">Heute sind es 45 Milliarden<\/a>. Dementsprechend hat sich der weltweite H\u00fchnchen-Konsum in dieser Zeitspanne vervierfacht.<\/p>\n<p>Diese Ver\u00e4nderung ist komplex und hat viele Gr\u00fcnde &#8211; und ein Hendl gibt bekanntlich keine Daunen. Es ist dennoch auch im Simme der Daunendiskussion ein gutes Beispiel, das zeigt, wie sehr sich Komsument und Produzent voneinander entfernt haben. Wer wei\u00df schon was es hei\u00dft, eine Daune zu gewinnen? Oder gar eine Jacke zu n\u00e4hen? Oder Schuhe zu kleben? Oder&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Winterzeit ist G\u00e4nsezeit. Auf den Weihnachtstisch kommt das Fleisch, in die Jacken und Schlafs\u00e4cke kommen die Daunen. Und jedes Jahr ist die Emp\u00f6rung \u00fcber Stopfmast und Lebendrupf gro\u00df. Eine TV-Reportage des mdr \u00fcber die Verarbeitung von Daunen kn\u00f6pft sich heuer die Outdoor-Branche vor. 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