{"id":1873,"date":"2014-06-16T13:44:41","date_gmt":"2014-06-16T11:44:41","guid":{"rendered":"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/?p=1873"},"modified":"2017-10-16T14:53:00","modified_gmt":"2017-10-16T12:53:00","slug":"nikwax-interview","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/2014\/06\/16\/nikwax-interview\/","title":{"rendered":"Nick Brown von Nikwax im Gespr\u00e4ch: Nachhaltigkeit in der Outdoorbranche"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/2013\/06\/16\/nikwax-interview\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-356\" title=\"Outdoor &amp; Nachhaltigkeit\" alt=\"Outdoor &amp; Nachhaltigkeit\" src=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/special_sustainability3.jpg\" width=\"300\" height=\"193\" \/><\/a>Seit der Ver\u00f6ffentlichung der Greenpeace-Studie <a href=\"http:\/\/www.greenpeace.de\/fileadmin\/gpd\/user_upload\/themen\/chemie\/gp_outdoor_report_2012_fol_final_neu_03_es.pdf\" target=\"_blank\">&#8220;Chemie f\u00fcr jedes Wetter&#8221;<\/a> sind <a href=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/2012\/10\/29\/dwr-check\/\">Giftstoffe in der Outdoorbranche<\/a> wieder ein hei\u00dfes Thema. Doch welche Ver\u00e4nderungen kann diese j\u00fcngste Welle der Emp\u00f6rungs wirklich bewirken? Nikwax-Gr\u00fcnder Nick Brown, der schon vor \u00fcber einem Jahrzehnt vor PFCs warnte, hat hierzu einiges zu sagen. Ich habe nachgefragt.<!--more--><\/p>\n<p><span class=\"blue\">hugsforhikers: Nick, die Outdoorbranche vermarktet sich mit dem Bild einer unber\u00fchrten, heilen Natur. Gleichzeitig gelangen immer mehr Informationen \u00fcber un\u00f6kologische Produktionsweisen und giftige Inhaltsstoffe ans Licht. Kann dieser Widerspruch der Branche insgesamt langfristig schaden? Befindet sich die Branche an einem Scheideweg?<\/span><\/p>\n<p>Nick Brown: Das Risiko, dass Outdoormarken als scheinheilig oder unverantwortlich eingestuft werden, ist tats\u00e4chlich sehr hoch, denn nur wenige Personen innerhalb der Outdoorbranche sind qualifiziert genug und wissen \u00fcber Chemie und Toxikologie ausreichend bescheid. Daraus ergibt sich der Bedarf externe Berater hinzuzuziehen, die dann m\u00f6glicherweise von der Chemie-Industrie bezahlt werden. Der Ende letzten Jahres erschienene Bericht von Greenpeace jedenfalls hat das Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit f\u00fcr dieses Thema verst\u00e4rkt, vor allem in den deutschsprachigen L\u00e4ndern. Nun suchen die Unternehmen nach v\u00f6llig unabh\u00e4ngigen Beratern, die ihnen dabei helfen sollen ihre Herstellungsmethoden sicherer zu machen. Gerade jetzt hat die gesamte Branche die M\u00f6glichkeit, in diesem Bereich neue Wege einzugehen.<\/p>\n<p>Es gibt eine interessante Aufspaltung in zwei Gruppen: Die nordamerikanischen Outdoormarken und die Europ\u00e4ische Outdoorbranche. Wie es so oft der Fall bei umwelttechnischen Themen ist, haben die Europ\u00e4er die f\u00fchrende Hand wenn es darum geht, offene Debatten in Sachen Umweltverschmutzung durch Chemikalien zu f\u00fchren. Und sie haben Greenpeace zu diesen Debatten eingeladen. Die Nordamerikaner scheinen hier stark durch die gro\u00dfen Chemieunternehmen beeinflusst, denn sie haben zwar die Umweltverschmutzer eingeladen an der Debatte teilzunehmen, nicht jedoch Greenpeace. Langfristig k\u00f6nnte dies den Ruf der nordamerikanischen Marken in Europa stark sch\u00e4digen.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Nikwax gibt es seit den 1970er Jahren, das Unternehmen ist in den Umweltkrisen der 1980er Jahre (Ozonloch und FCKW) gro\u00df geworden. Seit dem seid ihr eine Art Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit auf dem Gebiet der wasserbasierten Impr\u00e4gniermittel. Heute setzen viele Firmen der Outdoor-Branche auf ein gr\u00fcnes Image. Sicherlich f\u00fchlt ihr euch damit in eurer Firmenphilosophie best\u00e4tigt. Aber euer Alleinstellungsmerkmal wird m\u00f6glicherweise auch geringer, wenn direkte Konkurrenten beginnen sich ebenfalls gr\u00fcn zu vermarkten \u2013 unabh\u00e4ngig davon, wie viel Substanz dahinter steckt. Gleichzeitig h\u00f6rt man immer wieder, dass wirklich gr\u00fcne Unternehmenspolitik nicht immer auch die finanziell richtige Unternehmenspolitik ist. Profitieren gr\u00fcne Firmen wie Nikwax trotzdem von dem \u201egreen consciousness-raising\u201c in der \u00d6ffentlichkeit?<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1880\" alt=\"Nick Brown\" src=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/nickbrown.jpg\" width=\"240\" height=\"328\" srcset=\"http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/nickbrown.jpg 240w, http:\/\/hugsforhikers.com\/blog\/wp-content\/uploads\/nickbrown-219x300.jpg 219w\" sizes=\"auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px\" \/>Das wachsende Bewusstsein der \u00d6ffentlichkeit ist zweifelsohne f\u00fcr Marken, die gr\u00fcn sind bzw. sich als \u201egr\u00fcn\u201c vermarkten, von Vorteil. Allerdings sollten die wichtigsten Behauptungen der Marken durch \u00fcberpr\u00fcfbare, \u00f6ffentlich einsehbare Daten abgesichert sein. Nikwax ist stets bem\u00fcht mit allen Angaben so transparent wie m\u00f6glich zu sein. So werden s\u00e4mtliche Informationen, die wir erstellen, von unseren ISO Managementsystemen \u00fcberpr\u00fcft.<\/p>\n<p>Viele Marken denken, dass die Anbringung eines gr\u00fcnen Etiketts an ihren Produkten, \u00fcber das sie selbst nicht alles wissen und das dar\u00fcber hinaus relativ bedeutungslos ist, ihre umwelttechnischen Probleme l\u00f6st. Bald werden Sie sich allerdings mit dem Problem konfrontiert sehen, dass ihre Produkte von der Regierung verboten werden, wie es z.B. derzeit in Korea der Fall ist*. Bei dieser Gelegenheit m\u00f6chte ich darauf hinweisen, dass wir unseren Standpunkt \u00fcber die Problematik von Fluorkarbon erstmalig im Jahr 2000 zum Ausdruck brachten \u2013 also vor 13 Jahren! Heute erhalten wir tats\u00e4chlich einen wirtschaftlichen Vorteil daraus, denn die \u00d6ffentlichkeit ist hinsichtlich dieses Themas heutzutage weit besser informiert.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Wie schwierig ist der Spagat zwischen nachweisbar umweltfreundlichen und hoch funktionalen Produkten in einer Branche, in der letztendlich doch Chemikalien dominieren?<\/span><\/p>\n<p>Es wird immer ein Balanceakt bleiben zwischen der Verwendung von sichereren Chemikalien und denjenigen, die vielleicht einen funktionellen Vorteil, gleichzeitig aber auch einen hohen Risikofaktor mit sich bringen. Wir haben in die Entwicklung unserer PFC-freien Produkte viel Arbeit gesteckt um sicherzustellen, dass sie mindestens genau so gut, wenn nicht sogar besser sind als Pflegemittel auf Fluorkarbon-Basis.<\/p>\n<p>Beachtet man die schlimmen Risiken, welche eine Verwendung von Fluorchemikalien mit sich bringt, so stehen die Vorteile sie nicht zu verwenden klar \u00fcber den m\u00f6glichen Vorteilen in funktioneller Hinsicht. Unsere Produkte konkurrieren auch ohne Fluorkarbon auf h\u00f6chstem Leistungsniveau. Es mag einige Aspekte geben, bei welchen wir schw\u00e4cher sein m\u00f6gen, bei anderen sind wir eindeutig st\u00e4rker. So sind unsere Produkte besonders langlebig und brauchen \u2013 anders als bei Fluorchemikalien \u2013 keine Aktivierung durch Hitze, um ihre volle Wirkung zu entfalten.<\/p>\n<p><span class=\"blue\"> Wie kaum ein anderes Unternehmen bezieht sich Nikwax auf ihrer Internetseite auf <a href=\"http:\/\/www.nikwax.com\/de-de\/environment\/fluorocarbons.php\" target=\"_blank\">wissenschaftliche Quellen<\/a>. Sucht ihr auch aktiv den Kontakt zur Wissenschaft? Falls ja, wie weit geht dieser, und was versprecht ihr euch davon? Gibt es vielleicht sogar Synergieeffekte?<\/span><\/p>\n<p>Nick Brown: Unsere promovierten Chemiker lesen regelm\u00e4\u00dfig alle relevanten wissenschaftliche Ver\u00f6ffentlichungen um sicher zu sehen, dass sie \u00fcber die neusten chemischen Studien informiert sind. So k\u00f6nnen wir stets mit der richtigen Portion Selbstvertrauen an die sichere Produktion und Verwendung unserer Produkte herangehen. Auch glauben wir, dass die wissenschaftlichen Ergebnisse, die wir auf unserer Webseite ver\u00f6ffentlichen, wichtige Informationen enthalten, die f\u00fcr den Endverbraucher von Interesse sind.<\/p>\n<p>Auch mit Wissenschaftlern, die aktiv in wissenschaftliche Studien rund um das Thema Toxikologie involviert sind, tauschen wir Informationen aus. Dar\u00fcber hinaus arbeiten wir an unterschiedlichen Bewertungssystemen, die f\u00fcr Unternehmen verl\u00e4sslicher und gleichzeitig erschwinglicher sind. Diese von uns entwickelten Messverfahren kommunizieren wir bei Anfrage gerne auch an Dritte.<\/p>\n<p><span class=\"blue\"> Was mich an eurer Internetseite beeindruckt ist die Transparenz. Ihr ver\u00f6ffentlicht nicht nur euren <a href=\"http:\/\/www.nikwax.com\/de-de\/environment\/environmental_indicators.php\" target=\"_blank\">\u00f6kologischen Fu\u00dfabdruck<\/a>, sondern berichtet relativ detailliert \u00fcber Verpackungsmengen, Wasser- und Energienutzung und erkl\u00e4rt dabei sogar noch die hinter den Daten stehende Methodik. In meinen Augen wird Transparenz in Zukunft immer wichtiger, aber die etablierten Outdoor-Marken trumpfen in dem Bereich nur vereinzelt auf. Viele Firmen sehen die Informationen, die ihr \u00f6ffentlich Preis gebt, als Gesch\u00e4ftsgeheimnis. Seht ihr da auch ein Risiko, dass eure offene Informationspolitik euren Konkurrenten, die weniger transparent sind, m\u00f6glicherweise in die H\u00e4nde spielt?<\/span><\/p>\n<p>Wir sehen Datenver\u00f6ffentlichungen absolut nicht als riskant an \u2013 eher das Gegenteil ist der Fall: Wir sind der Meinung, dass die Nicht-Ver\u00f6ffentlichung von Daten dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass unsere Angaben unglaubw\u00fcrdig erscheinen. Indem man Aussagen macht ohne Nachweise daf\u00fcr zu haben, k\u00f6nnte dies erst recht Fragen aufwerfen \u2013 ich selbst w\u00fcrde auch keiner Aussage glauben, die nicht nachgewiesen werden kann. Nat\u00fcrlich kommt es auch vor, dass die Ergebnisse unserer Berichte nicht in die richtige Richtung gehen, doch indem wir unsere Kunden regelm\u00e4\u00dfig informieren, spornen wir uns selbst dazu an uns weiter zu verbessern.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Wie sch\u00e4tzt ihr die Gefahr von Fluorcarbonen (PFCs) bei euch intern tats\u00e4chlich ein? Ist euer Bekenntnis zu PFC-freien Produkten eher eine Vorsichtsma\u00dfnahme im Sinne des Vorsorgegebotes, oder ist es eine Reaktion auf ein eurer Meinung nach konkretes Gesundheitsrisiko?<\/span><\/p>\n<p>Schon seit einigen Jahren bin ich um die Verwendung von PFC besorgt. Die Entscheidung diese Chemikalien zu vermeiden traf ich in dem Moment als die ersten Studien ver\u00f6ffentlicht wurden in denen stand, dass die Verwendung von PFC f\u00fcr Endverbraucher sowie f\u00fcr Mitarbeiter \u00e4u\u00dferst riskant ist. Seitdem best\u00e4tigten auch weitere Studien, dass diese Chemikalien eine verst\u00e4rkte Gefahr f\u00fcr die Gesundheit von Nikwax-Kunden, Mitarbeitern und die Umwelt darstellen.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Was sind eurer Meinung nach die zentralen Herausforderungen f\u00fcr eine nachhaltige Produktion von Funktionstextilien bzw. f\u00fcr deren Impr\u00e4gnierung, aktuell und in Zukunft?<\/span><\/p>\n<p>Wir arbeiten aktiv daran Wege zu finden, Flourkarbon-freie und dennoch langlebige Impr\u00e4gnierungsl\u00f6sungen auch f\u00fcr die Textilhersteller zu entwickeln, obwohl bislang unserer Fokus ausschlie\u00dflich in der Entwicklung von Pflegemitteln lag. Bislang machten wir bei diesem Thema die Erfahrung, dass die Aufbringung derartiger Mittel mehr Herausforderungen mit sich bringt als die chemische Formel an sich. Viele arbeiten daran, leistungsstarke Mittel bald verf\u00fcgbar zu machen, und wir werden jede umweltfreundliche Technologie unterst\u00fctzen \u2013 ganz gleich woher sie kommt.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Die \u00f6ffentliche Kritik, die Ende letzten Jahres durch die Greenpeace-Kampagne wieder laut wurde, bezieht sich meist auf die Produktion. Dabei wird oft vergessen, dass ein anderes zentrales Problem die Entsorgung ist. Was m\u00fcssen die Tr\u00e4ger und Tr\u00e4gerinnen eurer Produkte hier beachten?<\/span><\/p>\n<p>Das Thema Entsorgung bringt mehrere wichtige Bereiche mit sich, die man in Betracht ziehen muss. Erstens und wohl am wichtigsten: aus welchem Material wird die Verpackung hergestellt? Kann sie recycelt oder m\u00f6glicherweise wiederverwendet werden? Zweitens: wie wurde diese hergestellt, und wurden hierf\u00fcr recycelte Komponenten verwendet? Drittens: wie wird die Verpackung entsorgt? Und schlie\u00dflich: ist die Verpackung gr\u00f6\u00dfer als notwendig? Als ersten Schritt in Sachen Entsorgung sollte man versuchen, die Abfallmengen zu reduzieren.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Von VAUDE und auch von Gore-Tex gab es in der Vergangenheit Versuche, die Kunden zum Recycling zu motivieren, die leider beide aufgrund mangelnden Engagements seitens der Verbraucher gescheitert sind. Um den Spie\u00df daher einmal umzudrehen: Habt ihr bestimmte Hoffnungen oder Erwartungen an die Outdoor-Kundschaft? Fehlt es da an Umweltbewusstsein?<\/span><\/p>\n<p>W\u00e4hrend es fr\u00fcher wohl eher schwierig war, die Verbraucher dazu zu mehr Recycling zu animieren glaube ich, jetzt die Zeit reif ist dies zu \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Mit wachsender Anzahl von ernstzunehmenden wissenschaftlichen Studien zu Themen wie chemische Sicherheit sowie dank besserer Kommunikation durch Unternehmen wie unseres hoffe ich, dass der Endverbraucher sich mehr bewusst wird, wie sehr er daran teilnehmen kann wenn es darum geht, die Umweltsituation positiv zu beeinflussen. Ich glaube nicht, dass es dem Outdoor-Kunden an Umweltverantwortungsgef\u00fchl fehlt. Vielmehr m\u00fcssen wir als Hersteller daf\u00fcr sorgen, dass die Information \u00fcber Themen wie Recycling dem Endverbraucher in einer Weise n\u00e4her gebracht wird, die das Prozedere so einfach wie m\u00f6glich darstellt und vor allem deutlich erkl\u00e4rt, warum Recycling so wichtig ist.<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Ihr seid eines von sehr wenigen Unternehmen der Branche, die ihr Gesch\u00e4ftsmodell auf Nachhaltigkeit aufbauen. Hand auf&#8217;s Herz: Ist Greenwashing eurer Meinung nach ein Thema in der Outdoorbranche?<\/span><\/p>\n<p>Auch unsere Branche ist vom so genannten \u201eGreenwashing\u201c betroffen. Es gibt tats\u00e4chlich einige sehr clevere PR Agenturen, welche die Zweifel \u00fcber die Toxizit\u00e4t von bestimmten PFC-Chemikalien auf dieselbe Art und Weise verw\u00e4ssern wie einst die sch\u00e4dliche Wirkung von Tabak oder sogar den Klimawandel. Es handelt sich hier \u00fcbrigens um dieselbe PR Agentur, die damals die Probleme von Agent Orange \u201el\u00f6ste\u201c. Eben diese Agentur wurde jetzt von der Fluorchemikalien-Industrie angeheuert.<\/p>\n<p>Die zerst\u00f6rerischste Art Greenwashing zu betreiben ist ein einziges Label zu bewerben, das angeblich \u201egr\u00fcn\u201c ist allerdings v\u00f6llig ohne Transparenz. Umweltverantwortung, oder \u201egr\u00fcn sein\u201c, ist nichts, das sich an- oder ausschalten l\u00e4sst. Wir sind weder \u201egr\u00fcn\u201c noch \u201enicht gr\u00fcn\u201c. Vielmehr handelt es sich hier um langfristige Verbesserungen, die verl\u00e4ssliche Messmethoden verlangen \u2013 und Transparenz!<\/p>\n<p><span class=\"blue\">Nick, vielen Dank f\u00fcr das interessante Gespr\u00e4ch!<\/span><\/p>\n<p>*Die Regierung Koreas hat allen Herstellern von Impr\u00e4gniermitteln aufgetragen ihre Inhaltsstoffe mitzuteilen &#8211; und zwar nicht nur im Hinblick auf Fluorkarbone, sondern auch auf andere chemische Zus\u00e4tze, wie z.B. L\u00f6sungsmittel, und dar\u00fcber hinaus auch Aerosole. Die Anfrage war wohl prim\u00e4r in Bezug auf Hersteller von Impr\u00e4gniersprays.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit der Ver\u00f6ffentlichung der Greenpeace-Studie &#8220;Chemie f\u00fcr jedes Wetter&#8221; sind Giftstoffe in der Outdoorbranche wieder ein hei\u00dfes Thema. Doch welche Ver\u00e4nderungen kann diese j\u00fcngste Welle der Emp\u00f6rungs wirklich bewirken? 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