Auf den Stuiben und Sederer Stuiben, Allgäu

Das wunderbare Herbstwetter hält sich und solange das so bleibt, gibt es für mich am Wochenende nur ein Ziel: Ein Berg, irgendeiner. Eine tolle Aussicht soll er haben, einen spannenden Aufstieg und nach Möglichkeit ein paar Gelegenheiten zum Kraxeln. Also nichts wie rauf auf den Steineberg im Allgäu.

Nachdem es letzte Woche auf das wunderbare Plateau des Steinebergs ging, stand diese Woche der nächste Gipfel der Nagelfluh-Kette auf dem Programm: Der Stuiben mit seinem Nachbargipfel Sederer Stuiben. Vom Parkplatz bei der Gunzesrieder Säge geht es zunächst hoch zu den weiten Grasflächen von Wiesach, wo man sich entscheiden muss, ob man den Ostgrat vom Stuiben mit seiner kurzen Kletterstelle auf- oder absteigen möchte. Da ich dieses Wochenende einen Kollegen dabei hatte und wir, im Gespräch vertieft, an der Abbiegung zum Aufstieg einfach vorbeigelaufen sind ohne es zu merken, ging es über die steile, grasbewachsene Südwand hoch zum Grat und dann nach links auf den Sederer Stuiben, der – im Gegensatz zum Stuiben – angenehm menschenleer zur Mittagszeit war. Der Abstieg über den Ostgrat macht wegen den vielen kleinen Kletterstellen Spaß und ehe man sich versieht ist man durch den Wald auf steilem Pfad schon wieder halb ins Tal abgestiegen.